Trotz vieler Verschiebungen fand das Schülerpraktikum der EF vom 21.06 bis zum 01.07. doch noch statt! Obwohl die Praktikumssuche alles andere als leicht war, haben es alle Schüler:innen der EF geschafft, eine Stelle zu finden, sodass niemand an dem Alternativprogramm teilnehmen muss-te, das StuBo Herr Janßen vorsichtshalber geplant hatte. Auch bei mir war die Praktikumssuche mühsam, bis ich mich letztendlich aus Not an der eigenen Schule beworben habe. Meine Aufgabe als Praktikantin war es unter anderem diesen Artikel zu schreiben, weshalb ich außerdem zwei wei-tere Mitschüler interviewte und eine mentimeter-Umfrage (s.Bild) mit den Wortassoziationen der gesamten Stufe zum diesjährigen Praktikum erstellte, um einen besseren Einblick in die Corona-Praktika zu bekommen.

Was mein eher außergewöhnliches Praktikum angeht, kann ich sagen, dass ich vollkommen zufrie-den mit meiner Wahl bin. Dank Frau Bonin, die mein Praktikum größtenteils organisierte, war es mir möglich, jeden Tag etwas Neues zu lernen und lehrreiche Erfahrungen zu sammeln. Bei den Unterrichtshospitationen habe ich eine Rolle angenommen, die es normalerweise gar nicht gibt. Ich war kein Lehrer, aber auch kein Schüler, mehr ein Zuschauer, was mir dabei half, den Unter-richt aus einer völlig neuen Perspektive wahrzunehmen. Außerdem durfte ich auch das ein oder andere Mal einen Teil des Unterrichts übernehmen, bei dem ich z.B. Umfragen auswerten oder beim Einstieg mithelfen konnte. Was mir besonders Spaß machte, war der Tag, den ich bei der Sprachfördergruppe mit Frau Reimann verbrachte. Die Schüler dort lernten mit Hilfe von verschie-den Spielen, Liedern, aber auch Arbeitsblättern die deutsche Sprache. Ich durfte dabei fleißig mit-helfen und die Kinder bei ihrer Arbeit unterstützen. Allerdings war ich nicht nur in den Klassenräu-men präsent, einen Tag lang hatte ich die Chance unseren Hausmeister Herrn Wolter zu begleiten und zu unterstützen. Zusammen räumten wir das Selbstlernzentrum aus und zusätzlich half ich noch dabei, den Schulhof vom Müll zu befreien. Auch wenn ich am Anfang plante, mein Praktikum in einem völlig anderen Berufsfeld zu absolvieren, weiß ich jetzt, dass der Lehrberuf etwas ist, das ich mir für meine eigene Zukunft vorstellen könnte.

Als erstes interviewte ich meinen Mitschüler Felix Büter über seine Erfahrungen, die er während seiner Praktikumssuche und seines Praktikums selbst machte. Er berichtete: „Erstmal hatte ich bei Parador einen sicheren Platz, zwei Mal, bis das halt nochmal verschoben wurde. Dann wurde das abgesagt, ich musste einen neuen Platz finden, und ich weiß gar nicht richtig wie das entstanden ist, dass ich dann zur „AZ“ gegangen bin, aber ich musste da auf jeden Fall keine Bewerbung schreiben, der hat einmal angerufen und dann war es das eigentlich.“ Wie man entnehmen kann, war die Praktikumssuche auch für Felix nicht ohne Stress zu bewältigen, da er seinen ersten „siche-ren“ Platz nach zwei Verschiebungen nicht behalten konnte.

Als ich ihn daraufhin fragte, ob er mit seiner Stelle zufrieden war, und was er dort den ganzen Tag machte, antwortete er Folgendes: „Auf jeden Fall. Macht richtig Spaß, ich habe immer etwas zu tun. Ich sitze erstmal um 9:30 Uhr, da muss ich anfangen, im Büro. Und dann schreibe ich einen Text, oder Artikel für die Zeitung, oder ich habe einen Außentermin. Das kann eigentlich überall sein, ob das ein Jubiläum bei der Musikschule ist, oder ob das irgendein Gerichtstermin ist, oder irgendein Interview. Und dann fahre ich dahin, mache mir Notizen, während der Redakteur, mit dem ich mitgehe, etwas fragt, und dann schreiben der andere Praktikant und ich im Nachhinein einen Artikel daraus.“

Was man sich jetzt fragen könnte ist, inwiefern hat Corona eigentlich Einfluss auf die Praktika, ab-gesehen von Verfügbarkeit der freien Stellen? Auch zu diesem Thema Interviewte ich Felix: „Eigent-lich hätten wir viel, viel mehr Termine, aber da jetzt Corona ist, habe ich letzte Woche nur 3 gehabt und diese Woche hatte ich nur einen. Und bei einem Termin war ich beim Amtsgericht, und da sind wir dann reingegangen, dann war da halt ein kleiner Raum, deshalb konnten die Praktikanten dort nicht mit drinsitzen, weil das wegen Corona nicht ging.“

Bei Sophia Knapp sah die Praktikumssuche ähnlich aus: „Das Problem war halt, dass ich einen Praktikumsplatz hatte, der schon fest zugesagt war. Und dann ganz plötzlich, weil es verschoben werden musste, ging es dann halt nicht mehr. Es war nicht die Schuld von mir, sondern von Corona, fürs Protokoll“, erzählte sie.

Obwohl die neue Praktikumsstelle in der Apotheke nicht ihre erste Wahl war, war sie zufrieden damit. „Ich bin da erstmal hingegangen und wusste nicht, was ich machen soll. Das hat sich aber mit der Zeit ergeben.“, berichtete Sophia. Sie berichtete auch von ihren Aufgaben bei der Apothe-ke, wie das Einräumen der Ware unter dem Apothekentisch, das Bestellen neuer Ware, das Anmi-schen von Cremes und Fertigstellen von Impfzertifikaten, in Zusammenarbeit des anderen Prakti-kanten, der dort sein Praxissemester absolvierte.

Ich fragte Sophia auch, ob ihre Erwartungen erfüllt wurden, worauf sie antwortete: „Also ich hatte jetzt nicht wirklich Erwartungen, ich musste es halt nehmen. Aber ich dachte, es wird total blöd, aber es hat mir total Spaß gemacht, ich habe auch viel gelernt und mich richtig erwachsen ge-fühlt.“ Doch hat das Praktikum Sophia dabei geholfen, was ihre berufliche Entscheidung angeht? „Also insofern schon, dass ich weiß, dass ich es täglich nicht machen will, da mir das auf Dauer doch zu einseitig ist.“

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Praktikum jedem Schüler und jeder Schülerin auf seine eigene Art und Weise weitergeholfen hat. Selbst wenn man seinen Wunschberuf nicht ausü-ben konnte, haben sich so neue Ansichten gebildet. Und als ich meinen Mitschüler Felix abschlie-ßend fragte, wie er sein Praktikumserlebnis in einem Wort beschreiben würde, nannte er das Wort „Bereichernd“, womit er die letzten zwei Wochen perfekt beschrieb, und ich mir sicher bin, dass viele der Praktikant:innen zustimmen würden!

Liana Fras,EF

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