Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.

Richard von Weizsäcker

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

Dietrich Bonhoeffer

Unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer

  • Frau Berghoff (BGH)
  • Herr Kalinke (KLN)
  • Frau Reinecke (REI)
  • Herr Untiedt (UNT))
  • Frau Uphoff (UPH)
  • Frau Veltrup (VEL)
  • Herr Wulf (WUL)
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  Uphoff Geschichte

Geschichte ist … niemals eindeutig, … niemals zu Ende…, für jeden von uns anders …, ein Konstrukt …, unvollständig …, in unserem kollektiven Gedächtnis fest verankert …, interpretierbar, … zuweilen mit Vorsicht zu genießen und daher stets zu hinterfragen.

Somit erschöpft sich unser Geschichtsunterricht am Heriburg-Gymnasium nicht darin, Daten und Fakten zu vermitteln – vielmehr sind Daten und Fakten das notwendige Vehikel, um Zusammenhänge, menschliche Interessen und sich daraus ergebende Handlungen in der Geschichte zu verstehen, kritisch zu untersuchen, zu hinterfragen, um diese letztlich zu beurteilen und zu bewerten. Warum? Weil unsere heutige Gesellschaft, unsere aktuellen Lebensverhältnisse und –umstände Produkte von Entscheidungen und Entwicklungen der Vergangenheit sind – manche dieser Entscheidungen liegen erst recht kurz zurück, andere wurden schon vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten gefällt – aber viele von ihnen haben Auswirkungen auf die Gegenwart und ggf. auch auf die Zukunft.

Das Fach Geschichte will – im Zusammenspiel mit allen anderen Fächern unserer Schule - dazu beitragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler, junge Menschen also, zu kritisch-reflektierten, mündigen Bürgerinnen und Bürger entwickeln, die sich aktiv in der Gesellschaft engagieren und ihrerseits verantwortungsvoll dazu beitragen, eine freiheitlich-demokratische Grundordnung aufrechtzuerhalten – aktuelle Ereignisse zeigen, dass diese Zielperspektive durchaus nicht unberechtigt ist!

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Schülerinnenarbeit 2020

Der Weg von den bloßen Daten und Fakten bis zum „reflektierten Geschichtsbewusstsein“ führt die Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht über vielerlei Stationen: Zunächst jeweils vorbei am Aufbau historischen Hintergrundwissens, vorbei an der Vermittlung fachspezifischer Methoden, z.B. im Umgang mit Quellen im Allgemeinen, Darstellungstexten, Gemälden, Karikaturen etc., vorbei an multiperspektivischen Betrachtungen historischer Ereignisse, an Diskussionen innerhalb der Gruppe, an der Herstellung möglicher Gegenwartsbezüge bis hin zur Einübung von Argumentationen, die dann schließlich in Beurteilungen und Bewertungen historischer Entwicklungen münden.

So kann mit Blick auf die Zeit nach dem Schulbesuch am Heriburg-Gymnasium eine gute Basis gelegt werden für eine kompetente und kritische Teilhabe an Geschichtskultur und auch für die Wahrnehmung und persönliche Einordnung aktueller Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft.

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Schülerinnenarbeit 2020

Außerschulische Partner und Geschichtsorte im Geschichtsunterricht des Heriburg-Gymnasiums

Um über den Unterricht hinaus Geschichte für unsere Schülerinnen und Schüler erfahr- und greifbarer zu machen, veranstalten wir z.B. mit den 6. Klassen im 2. Halbjahr regelmäßig einen Wandertag, der uns in das ehemalige Römerlager nach Haltern führt – einer der wichtigsten römischen Militärkomplexe in Germanien, der maßgeblich für die Eroberung und Romanisierung des Gebietes verantwortlich war und auch eine der Legionen beherbergte, die dann 9 n. Chr. in der berühmten Varusschlacht untergingen.

Zudem finden in unregelmäßigen Abständen für die Sekundarstufe I und II z.B. Interviews mit Überlebenden des Holocausts, deren Angehörigen oder auch Gespräche im Zusammenhang mit anderen zeitgeschichtlichen Ereignissen, wie dem Mauerfall, statt, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, Geschichte aus erster Hand zu erfahren, wobei es in diesem Fall weniger um die Vermittlung großer Entwicklungen geht, sondern vor allem darum, aus einer anderen Perspektive eine sehr persönliche, individuelle Sicht und Erfahrung auf und mit Geschichte geschildert zu bekommen und / oder auch im Gespräch zu erfragen. Neben weiteren außerschulischen Partnern, wie dem Archiv oder der Villa ten Hompel in Münster, kooperiert die Fachschaft Geschichte seit 2020 mit dem Museum und Geschichtsort DAS TOR-Stadtmuseum Coesfeld – hier fokussieren wir u.a. auch auf Regionalgeschichte, wie Coesfeld im Dritten Reich oder Jüdisches Leben in Coesfeld. Führungen und Projekttage bereichern unseren Geschichtsunterricht in allen Klassen und Jahrgangsstufen sehr.

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Schülerarbeit 2020

 

Digitaler Geschichtsunterricht

Die Digitalisierung ist für uns im Fach Geschichte am Heriburg-Gymnasium sehr wichtig. Der Geschichtsunterricht leistet wichtige Beiträge im Bereich der Medienkompetenz, u.a. arbeiten wir mit Augmented Reality Angeboten, wie der WDR AR 1933-1945 App, mit der man sich Zeitzeugen digital in das eigene Klassenzimmer beamen kann oder mit dem Inside Auschwitz 360 Grad Angebot. Wir nutzen zudem regelmäßig die den Schüler*innen zur Verfügung stehenden IPads und arbeiten auf vielfältige Art und Weise damit, z.B. recherchieren die Schüler*innen unter Anleitung und erstellen u.a. eigene Erklärvideos, padlets, Apps, Powerpoint- und Prezi-Präsentationen…

Das Fach Geschichte unterrichten wir auch bilingual:

https://www.heriburg-gymnasium.de/lernen/bilingualer-zweig

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Unser Geschichte (bilingual) Fachraum

Aktuelle Artikel:

Besuch eines Zeitzeugen zum Thema Nationalsozialismus - https://www.heriburg-gymnasium.de/66-2020/1045-besuch-eines-zeitzeugen-zum-nationalsozialismus-am-heriburg

Geschichte bilingual als Bestandteil des CertiLingua Exzellenzlabels - https://www.heriburg-gymnasium.de/65-2019/944-das-heriburg-gymnasium-ist-certilingua-exzellenzlabel-schule

Weitere Links

Konzept Leistungsbewertung

Vorgaben Zentralabitur Geschichte 2019 (externer Link)

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Informationen zum Unterricht ab 19.04.2021

HERIBURG FOR FUTURE

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