Warm, wärmer, England – erlebnisreiche Englandfahrt für unsere 7. Klassen bei hochsommerlichen Temperaturen
In England einzureisen ist brexitbedingt etwas Besonderes; derzeit benötigt man zusätzlich zum Reisepass noch eine Electronic Travel Authorisation (ETA). Wenn man erstmal da ist, ist das Land sehens- und erlebenswert wie eh und je. Das erfuhren auch die Schüler:innen unserer 7. Klassen in der vorletzten Schulwoche.
Schon am Sonntag machten wir uns mit 55 Schüler:innen und und 5 Lehrkräften auf den Weg nach Whitstable bzw. Herne Bay zu unseren Gastfamilien für die kommenden fünf Tage. In den Familien gab es zunächst mal ein warmes Abendessen, wobei der Appetit bei den meisten nach dem üppigen Fish-and-Chips-Mahl auf der Fähre dezent groß gewesen sein dürfte.
Bei stahlblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wanderten wir am Montag von Herne Bay aus zum Reculver Tower, einer Kastellruine aus römischen Zeiten direkt an der Küste. Hin ging’s über den höher gelegenen Wanderweg, zurück liefen wir am Meer entlang und erfreuten uns an der leichten Erfrischung des Nordseewassers an unseren Füßen. Abgerundet wurde der Tag durch ein „Storytelling“, ein kreatives theaterpädagogische Programm, in Herne Bay.
Die folgenden zwei Tage standen ganz im Zeichen von London: Wir steuerten die üblichen Sehenswürdigkeiten (Piccadilly Circus, Trafalgar Square, Buckingham Palace, Westminster Abbey, Elizabeth Tower aka Big Ben, Houses of Parliament, St. Paul’s Cathedral, …) an, schoben aber auch die eine oder andere Chill-Pause (etwa im Green Park oder Regent’s Park) ein, was bei der Hitze von über 30°C dringend nötig war. Schön kühl von innen war der Tower, wo wir uns die bekannten Kronjuwelen ansahen. Und ein bisschen Zeit zum Shoppen an Leicester Square und bei Covent Garden durfte ebenfalls nicht fehlen. Hier trafen wir unsere ehemalige Lehrerin Mianette Golomb, die gerade in England weilte und extra für uns nach London kam. Das war ein sehr schönes Wiedersehen!
Canterbury am Donnerstag bot ebenfalls einiges an Erkundungsmöglichkeiten. Die Kathedrale ist sicherlich die Hauptattraktion der Stadt; englisch-gemütlich aber auch mit einem breiten Einkaufsangebot kommt sie ansonsten daher. Gut beschäftigt waren überdies alle mit dem Stadtspiel: am Vormittag die Schüler:innnen bei der Lösungssuche und den Fotostopps; am Nachmittag die Lehrer:innen bei der Auswertung. English Coffee Mugs und stylische, typisch-britische Kulis waren die ausgelobten Preise, die die Gewinner:innen bei der Siegerehrung bekamen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fuhren wir schließlich zurück nach Coesfeld, wo wir am frühen Morgen wohlbehalten ankamen. Es war eine schöne und erlebnisreiche Fahrt und eine fantastische Gelegenheit, Englisch auch mal ganz „in echt“ sprechen zu können. What a great experience!
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