Unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer

  • Frau Fischer (Fis)

  • Frau Stamm (Sta)

  • Herr Zimmer (Zim)

Informationen zum Fach Italienisch in der Sekundarstufe II

Warum Italienisch?

Italienisch ist die Sprache eines wichtigen Mitgliedstaates der Europäischen Union, mit dem Nordrhein-Westfalen besonders enge kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen unterhält. Durch die Beschäftigung mit soziokulturellen, landeskundlichen und literarischen Themen trägt der Unterricht der italienischen Sprache zur vertieften Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler bei. Über den reinen Spracherwerb hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler mit Italien ein Land kennen, das kulturell eine Sonderstellung in der Welt einnimmt und das besonders von Deutschen schon seit Jahrhunderten vor allem wegen seiner Kulturgüter geschätzt und bereist wird. Zudem sind die deutsche und die italienische Geschichte seit Jahrhunderten eng verflochten, beide Länder sind so genannte „verspätete Nationalstaaten“ mit ähnlichen Folgen für die Identität ihrer Bürger und deren Traditionen, Einstellungen und Gebräuche und auch Dialekte. Die Kontakte mit Italien haben sich durch die Präsenz der italienischen Einwanderer im letzten halben Jahrhundert noch verstärkt. Das Italienische soll die Schülerinnen und Schüler zur geforderten Mehrsprachigkeit führen, die angesichts der fortschreitenden Einigung Europas unabdingbar ist. Aufgrund der engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Italien ermöglichen die sprachlichen und interkulturellen Kenntnisse den Jugendlichen, ihre fremdsprachlichen Kompetenzen für Studium und Beruf zu erweitern und so ihre Zukunftschancen zu verbessern.

Einfluss des Italienischen auf das Deutsche

Der Beitrag, den das Italienische auch für den deutschen Wortschatz geleistet hat, ist beträchtlich. Dabei sind besonders zwei Bereiche zu nennen: die Musik und das Bankwesen. Italienische Lehnwörter, d.h. Wörter, die das Deutsche aus dem Italienischen übernommen hat, sind im Bereich der Musik z.B.: Fuge, Sonett, Oper, Violoncello, Mandoline, Libretto. Man denke auch an Fremdwörter aus dem Italienischen wie: forte, piano, adagio, allegro, staccato. Begriffe aus dem Bankwesen sind etwa: Konto, Girokonto, Saldo, Agio, Disagio. Auch das deutsche Wort "Bank" ist in der Bedeutung "Geldinstitut" ein italienisches Lehnwort.

Lehrbuch

Mit In piazza liegt dem Italienischunterricht ein sehr ansprechendes und zugleich anspruchsvolles Lehrbuch zugrunde, das zudem von allen in Frage kommenden Lehrwerken die Vorgaben durch die Richtlinien am konsequentesten umsetzt. Das Lehrbuch wird ergänzt durch das Arbeitsheft und das Grammatische Beiheft.

Arbeitsweise

Die Tatsache, dass der in der Jahrgangsstufe 11 neu einsetzende Italienischunterricht auch die Möglichkeit der Abiturprüfung eröffnet, hat zur Folge, dass die Arbeit mit dem Lehrbuch nach etwa 1 ½ Schuljahren abgeschlossen sein muss, um in den verbleibenden drei Kurshalbjahren noch genügend Zeit für die im Rahmen des Zentralabiturs vorausgesetzten Unterrichtsinhalte zu haben. Das erfordert ein sehr rasches Vorgehen im Lehrbuch. Es ist daher von Vorteil, wenn Schülerinnen und Schüler, die sich für Italienisch entscheiden, über Vorkenntnisse in den Fächern Latein und/oder Französisch verfügen, weil das Italienische mit beiden Sprachen viele Gemeinsamkeiten aufweist (Latein: v.a. im Wortschatz, Französisch v.a. in der Grammatik). Das Fach Italienisch wird in den Jahrgangsstufen 11 – 13 durchgängig mit 4 Wochenstunden unterrichtet und ist für alle Schülerinnen und Schüler klausurrelevant.

Kontakt

Städt. Heriburg-Gymnasium

Seminarstr. 10
48653 Coesfeld
Telefon: (02541) 74 08 1-0
Telefax: (02541) 74 08 1-99

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Montag – Donnerstag
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Freitag
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