Heri-Side Gallery: Wie eine Dachsanierung zu einem farbenfrohen Kunstprojekt wurde

Was als notwendige Deckensanierung des Heriburg-Gymnasiums begann, entwickelte sich dank der Kreativität und des Engagements der Schulfamilie zu einem einzigartigen Kunstprojekt: der Heri-Side Gallery. Initiiert vom Förderverein, der Schulleitung und dem Kunstlehrer Mark Heskamp, wurde ein Wettbewerb ausgerufen, der die gesamte Schülerschaft einlud, eine große Holzwand im 2. OG des Atriums farbenfroh zu gestalten. Das Ergebnis beeindruckt nicht nur durch seine optische Wirkung, sondern ist auch ein Zeichen für Gemeinschaft und Ausdruck künstlerischen Geschicks.

Über 20 Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme. Ihre Aufgabe: einen zugewiesenen Bereich der Wand mit einem selbst entworfenen Motiv zu gestalten. Innerhalb von zwei Monaten verwandelten die jungen Künstlerinnen und Künstler die einst schlichte Holzwand in ein buntes Panorama.

Die Jury, zusammengesetzt aus Vertretern der Schüler:innenvertretung, der Kunstfachschaft und dem Förderverein, hatte es nicht leicht mit ihrer Entscheidung. Schließlich setzten sich drei Motive durch, die im Rahmen der Vernissage mit attraktiven Geldpreisen prämiert wurden.

  • 1. Platz (250 €): Elif Caglar (Jahrgangsstufe 10) überzeugte mit ihrer „durch das All schwebenden Katze“ – ein Motiv, das durch Originalität, Leichtigkeit und technische Brillanz bestach.
  • 2. Platz (150 €): Lina Bresche und Paula Springer (Jahrgangsstufe 5) begeisterte mit einem Statement für Vielfalt und Gemeinschaft, das durch seine farbenfrohe und einladende Gestaltung überzeugte.
  • 3. Platz (100 €): Fabienne Hendrich und Elsa Borgmann (Jahrgangsstufe 11) rundeten das Siegerpodest mit ihrem Ideenreichtum ab.

Als kleine Anerkennung für ihren Einsatz erhielten alle Beteiligten eine Tasse mit dem Heri-Side-Logo – doch der eigentliche Lohn ist die bleibende Erinnerung an ein Projekt, das die Schule nachhaltig bereichert.

Die Heri-Side Gallery wird noch bis zum Ende der Dachsanierungsarbeiten im Schulgebäude verbleiben. „So haben sich die Künstlerinnen und Künstler für einen langen Zeitraum am Heriburg verewigt“, betont Heskamp. „Jeder, der die Schule besucht, wird ihre Kreativität und ihren Einsatz sehen können.“

„Die Heri-Side Gallery zeigt, was entsteht, wenn Schule, Förderverein und Schülerinnen und Schüler an einem Strang ziehen“, so Miriam Erdal, Sprecherin des Fördervereins. „Es ist ein Projekt, das nicht nur die Wände verschönert, sondern auch den Zusammenhalt und die Identifikation mit unserer Schule stärkt.“

Der erste Schritt der ersehnten Deckensanierung findet in den nun anstehenden Osterferien statt. Die defekte Deckenkonstruktion wird zurückgebaut. “Wir schauen dann zunächst gern unter eine noch nicht abgehangene Decke, können aber das Atrium, das Herz unserer Schule, wieder nutzen. Der nächste Schritt hin zum sanierten Dach erfolgt dann in den Sommerferien.” freut sich Schulleiterin Christine Uphues.

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27. März 2026
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