Am Freitag, den 10. Juni 2022 traf sich die Abiturientia 2022 des Heriburg-Gymnasiums im Atrium, um in prächtigen Roben, schicken Anzügen und begleitet von stolzen Eltern und Lehrer:innen die Abiturzeugnisse entgegenzunehmen.

Nach einem Gottesdienst in der Jakobi-Kirche begrüßten Kenza Aboulrhit und Justus Volmer die Gäste und Mitschüler herzlich im Atrium der Schule und leiteten souverän durch das Programm. Das Ensemble der Stufe bestehend aus Sarah Gottheil und Nele Niehues an den Querflöten, David Tübing an der Posaune, Leah Abeler am Kontrabass und Julius Volmer am Schlagzeug unterhielt das Publikum mit Medleys von Queen-Stücken und dem “Final Countdown”.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Fascher überbrachte die guten Wünsche und Gratulation der Bürgermeisterin Frau Diekmann und der gesamten Stadtverwaltung. Sie gratulierte insbesondere den 12 Abiturient:innen, die das bilinguale Abitur erreicht haben, und den zwei Absolventinnen des CertiLingua-Exzellenzlabels zu den hervorragenden Leistungen, die das Profil der Europaschule prägen. Frau Fascher blickte auf die Zeit des Distanzunterrichtes zurück und sprach der Stufe Respekt und Anerkennung aus, dass sie trotz der widrigen Umstände mit dem Abitur nun die Eintrittskarte in die Zukunft erworben haben.

Herr Laurenz gratulierte dem Jahrgang im Namen der Eltern und dankte dem Lehrerkollegium für die Mithilfe am Aufbau eines Wertesystems, das nun wie ein roter Faden den jungen Erwachsenen helfen wird, im Leben einen Platz außerhalb des “Hotels Mama” zu finden. Er versicherte, dass der Mama/Papa-Notruf natürlich auch in der Zukunft noch funktionieren wird, aber dass die Willensstärke, der Humour, der Ehrgeiz und der Fleiß, die im Lockdown nötig waren, weiterhin hilfreich sein werden.

Für den Abiturjahrgang sprachen dann Lara Laurenz und Athina Ekoutsoglou über den bunten Haufen, der in den Jahren mit Höhen und Tiefen zusammengewachsen ist. Leider konnten die beiden aufgrund von “Schweigegeldern” nicht viele Anekdoten der letzten beiden Jahre preisgeben, aber das Publikum konnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass hier mit Spaß und Einsatz viel gelernt und auch einiges nicht gelernt wurde.

Im Anschluss an diese Rede musste das versteckte Klaviertalent Titus Grüner Wettschulden einlösen und spielte ganz bezaubernd am großen Flügel das Stück “Nuvole Bianche” von Ludovico Einaudi. Damit trieb er so manchem Gast die Tränen in die Augen.

Als Überraschung hatte sich die Abiturientia dann eine Preisverleihung ausgedacht, bei der einige Lehrer:innen für ihren Unterricht, die Abiturvorbereitung, den Unterhaltungswert ihres Unterrichtes und die Tauglichkeit als Telefonjoker ausgezeichnet wurden. Alle erhielten einen schönen gravierten Pokal, der bestimmt einen Ehrenplatz in dem jeweiligen Arbeitszimmer findet. Herr Lütke Sundrup erhielt den Ehrenpokal als Lieblingslehrer der Stufe.

Das Stufenteam bestehend aus Herrn Lütke Sundrup und Frau Renkhoff nutzen dann die Playlist für die Zeugnisvergabe als roten Faden für ihre Rede und bauten die einzelnen, sehr unterschiedlichen Liedtitel humorvoll ein. Sie forderten die Stufe aus zu “Superhelden des Alltags” zu werden und im “Labyrinth des Lebens” einen eigenen Weg zu finden.

Die einzelnen LKs bedankten sich dann bei den LK-Lehrern mit kleinen Präsenten und netten Worten. Das Motto der Stufe “Abicetamol - Der Schmerz hat ein Ende” scheint sich dabei nicht auf das Ende des LK-Unterrichtes zu beziehen, denn dieser hat den Schüler:innen augenscheinlich viel Freude bereitet.

Der Schulleiter Herr Krahl gratulierte in seiner Rede den Absolvent:innen der Europaschule und dankte dem Kollegium für die vielen Innovationen, die während der Pandemie gemeistert wurden. Herr Krahl bedankte sich auch bei Frau Bökenbrink, die als neue Oberstufenkoordinatorin die Abwicklung des Abiturs erstmalig und auf Anhieb ohne Probleme geleitet hat. Das Heriburg-Gymnasium ist stolz, dass von 43 Abiturient:innen 16 eine 1 vor dem Komma haben und zwei Schülerinnen sogar die Traumnote 1,0 erreicht haben. Herr Krahl erinnerte daran, dass das Lernen auch nach der nun erreichten Hochschulreife weitergehen wird und dass viele Herausforderungen auf diese Generation zukommen werden. Mit Blick auf die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine und andere Probleme der Gesellschaft forderte Herr Krahl die jungen Erwachsenen auf, nicht den Scharlatanen aufzusitzen, die mit einfachen Antworten, versuchen die Wissenschaft zu diskreditieren. Wissenschaft und Bildung sind schwer und erfordern lebenslang Beharrlichkeit, Mut und Fleiß, um die Gesellschaft offen, menschlich und gerecht zu gestalten.

Die anschließende Zeugnisvergabe durch Herrn Krahl, die Stufenleitung und die Oberstufenkoordinatorin Frau Bökenbrink wurde in Gruppen durchgeführt und von Musik untermalt.
Bei den Ehrungen für besondere Leistungen konnte das Heriburg wieder das Exzellenz-Label CertiLingua vergeben (siehe gesonderter Bericht). Den Abiturpreis der Mathematikergesellschaft erhielt Sarah Woltering und die Gesellschaft Deutscher Chemiker GDCH ehrte Leah Meyer, Kenza Aboulrhit und Sarah Woltering. Für besondere Leistungen im Fach Physik wurden David Tübing und Sophie Bachmann mit Preisen der Physikergesellschaft bedacht. Die Jahrgangsbesten Kenza Aboulrhit und Lara Laurenz erhielten ein Buchpräsent vom Förderverein der Schule.

Beim anschließenden Sektempfang im Atrium wurden noch viele Erinnerungen an eine schöne Schulzeit ausgetauscht und gute Wünsche für die Zukunft mitgegeben.

Beim Abiball am Samstag in der Fabrik feierten die Abiturient:innen bis in die frühen Morgenstunden.

 

 

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