Am 05. Mai dieses Jahres haben sich neun Schüler und Schülerinnen unserer Europaschule einer virtuellen simulierten EU-Ratssitzung gestellt und vier Stunden lang über das Thema “Green New Deal – Die EU auf dem Weg zur Klimaneutralität?” debattiert.

Beginnend mit einer Begrüßung unseres Landrates Dr. Christian Schulze Pellengahr starteten wir direkt mit einer kurzen Begrüßung der Veranstalter von “Planpolitik”. Danach wurden die zuvor circa 70 Schüler und Schülerinnen in zwei etwas kleinere Gruppen aufgeteilt um dort mit einem allgemeinen Quiz zu dem Thema “Europäische Union” zu beginnen. Dadurch konnten wir unser Wissen zur EU etwas auffrischen und auch Neues dazu lernen.

Nach einer kurzen Pause haben wir uns wieder versammelt, um das eigentliche Planspiel vorzubereiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden einzelnen Ländern zugeteilt, ein Ratspräsidenten-Team wurde auch bestimmt. Wir mussten uns dann mithilfe eines Materials mit unserem Staat und der jeweiligen Position zum Thema auseinandersetzen. Folgendes Szenario sollte umgesetzt werden: Die Kommission der Europäischen Union schlägt vor, dass die ganze Union und ihre Staaten bis Ende 2040 klimaneutral per erneuerbarer Energien werden sollen, alle Ratsteilnehmer und -Teilnehmerinnen debattieren ob dies per fester Gesetzesregelung stattfinden soll oder ob dieser Punkt nationales Interesse ist. Abgesehen davon soll beschlossen werden, inwiefern die EU Fördermittel bereitstellen soll. Als Optionen standen bereit, dass entweder besonders wirtschaftlich schwache Länder Hilfen erhalten sollen (unabhängig von der Fähigkeit erneuerbare Energien bereitzustellen), Länder die noch Hilfe brauchen, Mittel erhalten sollen und zwar bezogen auf ihre Fähigkeit erneuerbare Energien bereitzustellen, oder aber es können Länder, die besonders viel CO2 einsparen, Hilfen erhalten.

Am Ende sollte es im besten Fall eine Einigung oder einen Kompromiss geben. Nach einer Stunde Debatte kristallisierten sich zwei Lager heraus. Vor allem Polen blockierte die Forderungen der EU-Kommission komplett wegen des schwierigen Umstiegs von Kohle auf erneuerbare Energien im Land; Portugal hingegen forderte eine umso frühere gesetzlich festgehaltene Lösung für die geplante Klimaneutralität. U.a. Deutschland war bereit, hilfsbedürftige Länder bei ihrem Umstieg auf erneuerbare Energien finanziell zu unterstützen.

Nach der Debatte wurde in beiden Zoom-Konferenzen abgestimmt. In der einen Gruppe wurde die Kompromisslösung gefunden, dass ein gesetzliches Ziel festgelegt wird, in der anderen Gruppe kam es zu keiner Lösung.

Klimaschutz gehört zu einem der wichtigsten und relevantesten Themen unserer Zeit, somit fanden wir eine Simulierung dieser realitätsnahen Situation sehr interessant und haben auch viel dazugelernt. Ein (technisch) reibungsloser Ablauf hat dazu geführt, dass man komplett mit der Materie verschmelzen konnte und es nicht zu unnötigen Komplikationen kam.

 

Celina Hüwe, Magnus Nagel, EF

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