In der vergangenen Woche ging es im Computerraum des Heriburg-Gymnasiums hoch her. Die 11 Schülerinnen und Schüler des CIRO-Kurses der Jahrgangsstufe 9 und Frau Uphues als Lehrerin bestritten mit den spanischen Partnern aus Huelva und Madrid den CIRO-Wettbewerb. Aufgrund der Pandemie leider digital als ZOOM-Konferenz und nicht wie ursprünglich geplant persönlich in Spanien.

Am Montag stand die Generalprobe und die Einrichtung der Technik auf dem Plan. Ipads wurden für die Kommunikation mit ZOOM benutzt, die Rechner im Computerraum um über die Cloud mit den Spaniern in gemeinsamen Dokumenten zu arbeiten. Am Dienstag begann der Wettbewerb mit verschiedenen Aktivitäten, die einerseits die Softskills der Jugendlichen verbessern sollten und andererseits das Kennenlernen der Partner zum Ziel hatten. Es stellte sich schnell heraus, dass die 14- bis 15-jährigen Heriburger in Englisch locker und entspannt mit den etwas älteren Spaniern kommunizieren konnten. Echtes Kennenlernen war aber natürlich nicht möglich, es wurde gemeinsam gearbeitet aber der gemeinsame Spaß wäre in Spanien sicherlich größer gewesen.

Jede Schule hatte zwei Projektbeiträge erarbeitet, die am Mittwoch dann gegenseitig vorgestellt wurden. Die spätere Gewinnergruppe hat ein Konzept erarbeitet, wie das Schulgebäude energieunabhängig und CO2-emissionsfrei werden könnte. Dazu würden die Schüler:innen im Zuge der anstehenden Sanierung das Dach mit Photovoltaik ausstatten. Die daraus resultierende Elektrizität könnte entweder direkt genutzt werden oder in einen Elektrolyseur geleitet werden, wo Wasser durch Strom in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt werden kann. Diesen sogenannten grünen Wasserstoff würden die Schüler:innen in einem Metallhydrid speichern. Es könnte dann ein Blockkraftheizwerk auf Wasserstoffbasis betrieben werden, das entweder Strom dann erzeugt, wenn er gebraucht wird, oder zur Heizung des Gebäudes verwendet wird. Das Konzept und die souveräne Präsentation und Verteidigung in einer Fragerunde überzeugte die Jury aus Experten so sehr, dass diese Gruppe den ersten Platz belegte und 1000 Euro für die Schüler:innen und 600 Euro für das Heriburg-Gymnasium gewann.

Die andere Gruppe des Heriburgs hat mit Ihrem Roller auf Wasserstoffbasis einen ebenfalls beachtlichen 4. Platz belegt. Die Schüler:innen schlugen den "H2eriburg-Scooter" als Transportmittel zwischen Heriburg und Nepomucenum vor und betonten, dass damit Aufmerksamkeit für Wasserstoff als Brennstoff für die Verkehrswende geschaffen werden könnte. Die Gruppe hatte einen Puppenroller als Prototyp umgebaut und bei der Präsentation vorgeführt.

Die Plätze 2 und 3 belegten die beiden Gruppen der Partnerschule aus Huelva, die sich ebenfalls Wasserstoffbasierte Lösungen für lokale Probleme ausgedacht hatten. Die beiden Gruppen aus Madrid kamen etwas abgeschlagen auf die Plätze 5 und 6, weil bei Ihnen die Konzepte für eine energieneutrale Stadt eher unkonkret blieben.

Nach fast 2 Jahren Arbeit an den didaktischen Modulen des Ciro-Projektes und der Vorbereitung der Projekte sind die 11 Schülerinnen und Schüler dieses Kurses nun umfassend ausgebildet zu den Themen erneuerbaren Energie und Wasserstoff als Hoffnungsträger für die Energiewende. Da der Wettbewerb und der Unterricht, der dazu führte, auf Englisch stattfand sind zudem ihre sprachlichen Kompetenzen deutlich erweitert.

Die Schulgemeinde des Heriburg-Gymnasiums gratuliert herzlich.

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