Zur Vertiefung des Unterrichtsthemas „Wirtschaftsregionen im Wandel“ bot sich für uns, den Erdkunde-Lk aus der Q1 von Frau Nowak, eine Exkursion nach Dortmund an. Zusammen mit dem Leistungskurs des Nepomucenums besuchten wir die Zeche Zollern und das „Projekt Phönix“ in Dortmund.
Zuerst erhielten wir eine museumseigene Führung durch die 1904 erbaute Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen. Die Anlage sollte nach der Stilllegung in den 1960er Jahren abgerissen werden, doch nun markiert sie den Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland und ist ein Ankerpunkt der „Route der Industriekultur“. Wegen ihrer architektonischen Schönheit wird sie auch als „Schloss der Arbeit“ bezeichnet und spiegelt den ungeheuren Reichtum wieder, den die Kohle vor etwa 100 Jahren ins Ruhrgebiet brachte.

Wie auch anderswo entstanden kleine Siedlungen rund um die Zeche. Sie wurden hinsichtlich ihrer Größe gemäß der Mitarbeiterstellung in der Hierarchie des Zechenbetriebes verteilt. Diese Zeitreise in die Vergangenheit des Ruhrgebietes zeigte nicht nur den harten Alltag eines Arbeiters sondern auch den Ablauf des Kohleabbaus anhand verschiedener Geräte und Gebäude auf dem Zechengelände.

Um den Strukturwandel zu erfassen, schauten wir anschließend in die Gegenwart: Hierfür ist der Standort „Phoenix West“ und der „Phoenixsee“ im Stadteil Hörde ein prädestiniertes Beispiel. Phoenix West ist das Gelände eines ehemaligen Hochofenwerks, wo heute ein Technologiepark für Unternehmen der Mikro- und Nanotechnologie sowie der Produktions- und Fertigungstechnologie entstehen. Die alte denkmalgeschützte Hochofenanlage steht im Zentrum der bisher nur teilweise bebauten Gewerbefläche. Zweiter Teil des „Projektes Phönix“ ist der 2006 bis 2011 künstlich angelegte „Phoenixsee“ auf dem Gebiet der ehemaligen Herrmannshütte. Statt Schwerindustrie findet man hier nun Gastronomie, unterschiedliche Gewerbe für gehobene Ansprüche, Wohnungen für Besserverdienende und Flächen zur Erholung. Die Art der Flächennutzung mussten wir in Kleingruppen per Kartierung selbst herausfinden. Am Ende trafen wir uns auf dem „Kaiserberg“ am östlichen Ende des Sees, der einen herrlichen Ausblick auf das neu angelegte Naherholungsgebiet bot.

Der Tag zeigte die zunehmende Tertiärisierung des Ruhrgebietes am Beispiel von Dortmund. Denn dort, wo einst die Schlote qualmten und die Kumpel malochten, wird heute Hightech entwickelt und die Freizeit genossen.

Aus dem Protokoll von Thomas Wedemann (Q1)

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