Etwas nervös, aber auch mit viel Vorfreude erwartete ich den Beginn meines zweiwöchigen Betriebspraktikums im Deutschen Bundestag. Welche Aufgaben wird es für mich geben und mit wem werde ich zu tun haben? Zu meiner Erleichterung waren alle Menschen, die mir in dieser Zeit begegneten, sehr aufgeschlossen und hilfsbereit.

In der ersten Woche boten sich viele Gelegenheiten zur Auseinandersetzung mit dem Regierungsviertel. So beschäftigte ich mich mit der Geschichte des Bundestags sowie den politischen Funktionen der unterschiedlichen Abteilungen. Mein Arbeitsausweis ermöglichte mir den unkomplizierten Zutritt in die wichtigsten Gebäudeteile des Bundestagkomplexes. Auch ersparte er mir die lange Wartezeit an den Sicherheitskontrollen. Dass ich mich so frei zwischen den Gebäudeeinheiten bewegen konnte, hatte den einen oder anderen Umweg zur Folge. Als Nachteil empfand ich dies jedoch nicht, denn so erfuhr ich deutlich mehr über mein Umfeld.

In der zweiten Praktikumswoche, einer Sitzungswoche, waren alle Abgeordneten vor Ort, um ihren Verpflichtungen in Berlin nachzugehen. Ich erhielt die Aufgabe, mich auf Gespräche mit verschiedenen Abgeordneten vorzubereiten und entwickelte geeignete Fragestellungen. Meine Gesprächspartner, meist Abgeordnete aus der Nähe meines Wahlkreises, gaben mir ausführliche Antworten - sogar auf meine kritischen Fragen. Mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich gar nicht gerechnet. Des Weiteren konnte ich bei unterschiedlichen Ausschüssen und einer Sitzung des Bundestags dabei sein. Ein weiterer Höhepunkt war für mich die Feier zum 100-jährigem Jubiläum des Frauenwahlrechts. Dies war eine sehr feierliche Veranstaltung, mit Musikern und Reden bekannter weiblicher Abgeordneter.

Ich denke, das Praktikum im Bundestag zu machen, war für mich die richtige Entscheidung, denn ich habe viel über das politische Geschehen in Deutschland und die einzelnen Parteien und Politiker im Bundestag gelernt. Auch erhielt ich Einblick darin, welch politische sowie verwaltungstechnische Arbeit im Verborgenen stattfindet. Besonders gut gefallen, haben mir die Begegnungen mit den Abgeordneten, da ich mit ihnen über Themen sprechen konnte, die mich persönlich beschäftigen. Es war spannend, Politiker aus der Nähe zu beobachten, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kenne. Diese interessanten Eindrücke werde ich sicherlich nicht vergessen.

Madita Strotmann, EF

Quelle: AZ, Jan 2019

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