Die wechselvolle Geschichte des repräsentativen Hauses am Kaiser-Wilhelm-Ring in Münster wurde den 25 Schülern und Schülerinnen des Leistungskurses der Q2 bei einer Exkursion in der multimedialen Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" nahegebracht.

Die in den zwanziger Jahren erbaute Villa wurde ab1940 als Schaltzentrale der Ordnungspolizei Ausgangspunkt für zahlreiche Verbrechen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Villa zuerst wieder für die Polizei genutzt und beherbergte dann von 1953 bis 1968 das »Dezernat für Wiedergutmachung für politisch, rassisch und religiös Verfolgte«.

Den engagierten pädagogischen Mitarbeitern der Villa ten Hompel gelang es, für die Schüler und Schülerinnen durch die Begegnung mit den zahlreichen und vielfältigen Zeugnissen Geschichte lebendig werden zu lassen.

In Anbindung an die Unterrichtsreihen "Erziehung im Nationalsozialismus" und "Erziehungspraxis und -ziele in der BRD 49 - 89" erhielten die 25 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Renkhoff und Herrn Otte anschließend in einer Gesprächsrunde mit Frau Neuwald-Tasbach, einer Jüdin, die nach dem Krieg in Deutschland aufgewachsen ist und deren Vater in einem Lager inhaftiert war, die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Frau Neuwald – Tasbach zu diskutieren.
Der Tag war für alle Beteiligten sehr informativ, bewegend und perfekt organisiert und durchgeführt von dem Referententeam der Villa ten Hompel.

Das Heriburg- Gymnasium und die Villa ten Hompel unterhalten eine Partnerschaft, die regelmäßige Exkursionen von Lerngruppen an diesen Geschichtsort vorsieht.

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